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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 2:16 pm 
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http://onnachrichten.t-online.de/c/78/0 ... 08828.html

eure Meinung dazu?

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Ein ungeprüftes Leben ist für den Menschen nicht lebenswert!


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 2:26 pm 
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Bullshit.

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..Down with the group called Diggin in the Crates..


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 2:34 pm 
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Also das ist ja ein dermaßen besch... Artikel. Ich schließ mich Squadrone an!


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 2:58 pm 
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man könnte darüber diskutieren wenn ältere leute in den östl. ländern in massen zu neonazistischem gedankengut tendieren würden aber was hat denn ein 20jähriger fascho mit der ddr zu tun?

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obey the rulez


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 7:52 pm 
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Zitat:
chefkoch schrieb am 2006-05-06 14:58 :
was hat denn ein 20jähriger fascho mit der ddr zu tun?



jop der aussage bzw. frage schliess ich mich an


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2006 7:55 pm 
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der 20 Jährige Fascho hat ja für gewöhnlich ein prägendes meist familiäres umfeld
..abgesehn davon ist der artikel wirklich an den haaren herbeigezogen


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BeitragVerfasst: So Mai 07, 2006 11:17 am 
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Zitat:
"DDR-Unrecht nicht verschweigen" - Stasi-Beauftragte beklagt Gleichgültigkeit der Politiker

Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, vermißt eine eindeutige Reaktion deutschen Spitzenpolitiker auf das zunehmend selbstbewußte öffentlichen Auftreten ehemaliger Stasi-Offiziere.

Vielleicht sollte man das mal im Orginal lesen, und nicht nur den BILD-Abklatsch.
Hat das jemand da?

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BeitragVerfasst: So Mai 07, 2006 11:20 pm 
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Sorry, bin da anderer Meinung. Muß der Tante stellenweise recht geben, zumindest was deren Generation angeht (ich denk mal die Gute könnte unsere Mutter sein).

Die DDR hat die Naziverbrechen nicht derartig aufgearbeitet, wie die Westmächte, bzw. die BRD. Von daher kann man ihre Aussage nachvollziehen, denn die Sowjets haben mindestens genauso pervers geschlachtet und die gleichen und vergleichbaren Taten begangen wie die Nazis. Damit hätten sie sich in den Augen des Ostvolkes mit den Nazis mehr oder minder auf eine Stufe gestellt und das wollte keiner der Russen.

Was absoluter Quatsch ist, ist in meinen Augen folgende Aussage:

Zitat:
Außerdem habe es in der DDR-Gesellschaft nicht die Möglichkeit gegeben, sich allmählich an das Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen zu gewöhnen, da solche in der DDR kaum gelebt hätten.


Natürlich gab es einen gewissen Ausländeranteil in der DDR. Und die internationalen Kontakte waren zwar wesentlich geringer als die der BRD, aber dennoch da. Vielleicht hat sie das mit ihren Kinderaugen und in ihrer kleinen DOrfidylle nur nicht gleich erkannt, was eigentlich an ausländischen Mitbürgern in der DDR abging.

Was jedoch ein 20-jähriger Neonazi damit zu tun hat, frage ich mich auch. Maximal das familiäre und soziale Umfeld, welches die DDR und vielleicht noch den 2.WK miterlebt haben, dürfte dazugehören, aber trotzdem ist es dann noch fraglich!

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Dies ist ein kurzer Textabschnitt, der an die von Ihnen geschrieben Beiträge angefügt werden kann.
Maximal 255 Zeichen!


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BeitragVerfasst: Mo Mai 08, 2006 10:54 pm 
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Zitat:
K*U*M*A schrieb am 2006-05-07 23:20 :
Die DDR hat die Naziverbrechen nicht derartig aufgearbeitet, wie die Westmächte, bzw. die BRD.

Die DDR hat die Geschichte aufgearbeitet und Teile gefälscht. Es wurde alles unter dem Blickwinkel der KPD betrachtet, mit einem besonderen Augenmerk auf die fehlende Volksfront (SPD+KPD), um die spätere Gründung der SED als Zusammenschluß von SPD und KPD (Zwangsvereinigung) zu rechtfertigen.

Man hat sich also überwiegend mit der Geschichte der Kommunisten (Ernst Thälmann etc.) in der Zeit der Weimarer Republik und danach beschäftigt (Geschichtsunterricht).

Sie hat in sofern, Recht, als das die DDR so getan hätte, als bestehe sie nur aus Antifaschisten. Allerdings ist das auch nicht ganz falsch: Wer wirklich schwer mit Naziverbrechen belastet war, hat zwischen 45 und 49 die sowjetische Besatzungszone schnellstmöglich verlassen oder wurde beerdigt.

Zitat:
Natürlich gab es einen gewissen Ausländeranteil in der DDR. Und die internationalen Kontakte waren zwar wesentlich geringer als die der BRD, aber dennoch da.

Sie waren noch nicht mal "wesentlich geringer", sonder nur "andere" - für Leipzig würde "wesentlich höher" gelten.
Der Blickwinkel war allerdings anders...

Zitat:
Was jedoch ein 20-jähriger Neonazi damit zu tun hat, frage ich mich auch. Maximal das familiäre und soziale Umfeld, welches die DDR und vielleicht noch den 2.WK miterlebt haben, dürfte dazugehören, aber trotzdem ist es dann noch fraglich!

Es gab zur Wende einen Rechtsruck.
Eindeutig. Und da stimmte diese Begründung.
Für einen heute 20-Jährigen ist das aber Blödsinn.

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BeitragVerfasst: Di Mai 09, 2006 10:43 am 
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Ich kann nicht sagen, wie es im Westen ist, aber bei vielen älteren Menschen hier ist immernoch eine sehr starke "früher war alles besser"Meinung, im Bezug auf die DDR vertreten (siehe PDS Wähler). Wenn diese solche Gedanken an ihre Kinder weiterleiten, ist damit sicherlich ein Nährboden für rechtsradikales Gedankengut gelegt.

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Harrisson schrieb am 2006-04-05 14:53 :
hahahahahaha, du spinnst woll ein bischen, du opfer. far mal nen gang zur?ck wenn du keinen plan hast. DEP machen zur zeit das geilste musik in leipzig.

Chab: wird das nicht "DEPP" geschrieben? (sorry


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BeitragVerfasst: Di Mai 09, 2006 11:48 am 
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BeitragVerfasst: Di Mai 09, 2006 1:17 pm 
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Noch ein Link:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22618/1.html

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BeitragVerfasst: Di Mai 09, 2006 5:32 pm 
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Zitat:
R2D2 schrieb am 2006-05-09 10:43 :
Ich kann nicht sagen, wie es im Westen ist, aber bei vielen älteren Menschen hier ist immernoch eine sehr starke "früher war alles besser"Meinung, im Bezug auf die DDR vertreten (siehe PDS Wähler). Wenn diese solche Gedanken an ihre Kinder weiterleiten, ist damit sicherlich ein Nährboden für rechtsradikales Gedankengut gelegt.


Das ergibt keinen Sinn.

Desweiteren sollte man nicht vergessen, wie Luro das schon angesprochen hat, das die Entnazifizierung in der damaligen SBZ stärker durchgezogen wurde als in der WBZ (siehe u.a. Persilschein).
Von daher ist für mich eher der Zusammenbruch der Wirtschaft nach der Wende im Osten, verbunden mit der Angst vor der Zukunft, aber nicht die DDR ansich eventuell Schuld am keimenden rechten gedanken Gut.

Aber was ist, wenn im Westen ein Ausländer zusammengeschlagen wird? Schreit da jemand auf? Keiner schrie auf, als Biedenkopf und Stolpe die absolute Mehrheit in ihren Ländern hatten, aber wenn die PDS/Linke zweitstärkste Kraft wird, was ist dann?

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BeitragVerfasst: Sa Jun 24, 2006 2:37 pm 
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Zitat:
keks schrieb am 2006-05-09 17:32 :
Zitat:
R2D2 schrieb am 2006-05-09 10:43 :
Ich kann nicht sagen, wie es im Westen ist, aber bei vielen älteren Menschen hier ist immernoch eine sehr starke "früher war alles besser"Meinung, im Bezug auf die DDR vertreten (siehe PDS Wähler). Wenn diese solche Gedanken an ihre Kinder weiterleiten, ist damit sicherlich ein Nährboden für rechtsradikales Gedankengut gelegt.


Das ergibt keinen Sinn.

Desweiteren sollte man nicht vergessen, wie Luro das schon angesprochen hat, das die Entnazifizierung in der damaligen SBZ stärker durchgezogen wurde als in der WBZ (siehe u.a. Persilschein).
Von daher ist für mich eher der Zusammenbruch der Wirtschaft nach der Wende im Osten, verbunden mit der Angst vor der Zukunft, aber nicht die DDR ansich eventuell Schuld am keimenden rechten gedanken Gut.

Aber was ist, wenn im Westen ein Ausländer zusammengeschlagen wird? Schreit da jemand auf? Keiner schrie auf, als Biedenkopf und Stolpe die absolute Mehrheit in ihren Ländern hatten, aber wenn die PDS/Linke zweitstärkste Kraft wird, was ist dann?


:wink:

also ich hab den artikel jetz nich gelesen, aber zu dem ganzen thema kann ich nur sagen, dass keks in bezug auf die entnazifizierung recht hatte, obwohl es natürlich nach dem wk2 viele gab, die von urbraun plötzlich auf urrot geschaltet haben, und damit durchgekommen sind.
man sollte vorallem bedenken, dass es in der ddr (soweit ich das durhc die aussagen meiner eltern beurteilen kann) nicht solche rechtradikalität gegeben hat, und dass hier ausländische arbeiter (zum bsp aus afrika) gern gesehen waren.
rechtsradikalität gab es schon so ziemlich immer, aber diese extremen rechtsradikalen übergriffe auf mitbürger im osten erst so extrem nach der wende. fragt sich nur, wer hier wen beeinflusst hat, aber wenn ich lese dass ein typ aus dem westen in pommern die npd groß machen will, dann wird mir einges klarer.....

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die realität ist für leute, die mit drogen nich klarkommen.


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BeitragVerfasst: Sa Jun 24, 2006 2:42 pm 
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okay, hab ihn überflogen: der einzige wahre aspekt dieses artikels: eine unzufriedene bevölkerung ist leichter für radikale ideen zu begeistern. aber die ostdt sind eher unzufrieden mit der jetzigen situation, mit der arbeitslosigkeit, der lohnbenachteiligung....usw...da hat die ddr nich wirklihc viel damit zu tun ,oder...

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